Manche von euch werden es kennen - man drückt jahrelang tagtäglich die Schulbank, denkt über seine Zukunft nach und träumt aber eigentlich nur von einem aufregenden Urlaub irgendwo fernab der Heimat. So ging es auch uns. Doch bevor es uns nach dem erfolgreich abgelegten Abitur im Juli 2011 für 4 Wochen hinaus in die große, weite Welt zog, lag ein halbes Jahr voller Planung vor uns.
Zunächst begannen wir Ende 2010 damit, uns zu überlegen, wohin es überhaupt gehen sollte. Wir konnten uns schnell auf Kanada, USA oder Australien einigen. Bis hierhin kein Problem. Aufgrund unseres damals noch jugendlichen Alters von 19 & 20 Jahren, schrumpften unsere Alternativen schnell auf nur noch eine einzige zusammen - Australien. Nur hier gab es einen Anbieter, der Camping-Vans auch an unter 21jährige vermietet (wenn auch gegen einen saftigen Aufschlag). So entschieden wir uns, für 3 Wochen Camping-Urlaub an der Ostküste Australiens einen Hippie Camper zu mieten. Hier ist der Link für euch: http://www.hippiecamper.com/.
Mittlerweile gibt es die Hippie-Camper in 3 verschiedenen Ausführungen (von Budget über Deluxe bis zu High-Top). Braucht ihr nur ein einfaches Fortbewegungsmittel in dem ihr nur schlafen und nicht kochen oder euch allzu lange aufhalten wollt, reicht die Budget-Ausführung. Rechnet ihr allerdings damit, auch einmal fernab eines Campingplatzes zu übernachten (Achtung, in Surfer's Paradise wird das nicht gerne gesehen!) und euch eine "festes Bett" (also eines wo man nicht erst den Tisch tiefer legen und die Polster darauf verteilen muss) lieber ist, dann plant die paar Dollar mehr ein und gönnt euch den High-Top!
Sebi & ich, wir waren sehr zufrieden mit unserer Wahl. Wir haben den Camper in Cairns in Empfang genommen und nach 3 Wochen Reise in Brisbane wieder abgegeben. Da wir aber im Australischen Winter unterwegs waren (Jahreszeiten sind ja zu "unseren" deutschen genau verkehrt herum -> dt. Sommer = austral. Winter ...), wurde es, je weiter wir von Cairns nach Süden vordrungen, immer kälter. Vor allem nachts! Deshalb unser erster Tipp: Nehmt auf jeden Fall noch leichte Schlafsäcke mit, auch wenn ihr beim Camper welche gestellt bekommt. Ihr werdet es nicht bereuen. Der zweite Tipp: Mit einem Föhn wird es im Inneren schnell wärmer :-) In der Not muss man sich eben zu helfen wissen.
Zu den Camping-Plätzen in Australien
Es gibt mehrere große Plätze, die einer Kette angehören (z.B. Toptouristparks oder BIG 4) aber auch viele kleine Plätze. Vom Camping-Van-Vermieter bekommt man zwar Kartenmaterial und auch Infos über Campingplätze, wir würden jedoch empfehlen, ein Smartphone oder Tablet mit einer Internetkarte zu versehen (Optus bietet günstige Tarife mit guter Netzabdeckung) und dann jeweils aktuell zu recherchieren. Auch der ADAC verteilt hilfreiche Karten an Mitglieder, also unbedingt mal bei einer Filiale vorbeischauen, bevor es ab nach Down Under geht!
Die meisten Campsites vermieten Stellplätze mit oder ohne Strom. Mit voll aufgeladener Batterie des Hippie-Campers könnt ihr getrost eine Nacht auf einen Stromanschluss verzichten (laut Vermieter geht es auch 2 Tage, das haben wir uns allerdings nicht zu testen getraut). Aber auch sogenannte "unpowered Sites" haben Vorteile! So haben wir in Tannum Sands (südlich von Gladstone, Queensland) auf einem Campingplatz zum ersten Mal Kängurus in der freien Wildbahn beobachten können. Sie kamen bis auf circa 2m an uns heran und verspeisten andächtig ihr Frühstück - Gras :-) Ein wirklich tolles Erlebnis.
Manche Camping-Plätze bieten zudem noch tolle Sachen wie ein kostenloses Pancake-Frühstück an. Das war bei uns in Cairns der Fall. Unbedingt mitnehmen!
Der Vorteil von einem Camping-Van ist zweifellos die Unabhängigkeit. Ihr könnt jeden Tag neu entscheiden, wohin ihr fahren wollt und wie lange ihr dort Zeit verbringen möchtet. Wenn es euch irgendwo nicht gefällt - egal, ihr habt ja schließlich nicht fest ein Hotelzimmer gebucht! Auch die Kosten des Campers sind, verglichen mit denen von Hotels/Hostels & Co. sehr gering. Alles in allem also sehr zu empfehlen. Aber nur, wenn ihr euch auch Linksverkehr zutraut :-) Doch auch das ist gar nicht so schwer, wie man es sich immer vorstellt.
Was denkt ihr? Wäre ein Camper-Van auch für euch eine echte Alternative?
Sydney - The perfect Destination for a Language Course
In meinen Semesterferien im Februar nutzte ich meine freie Zeit dieses Jahr sehr sinnvoll - für einen 4-wöchigen Sprachkurs in Sydney, Australien. Meine Wahl fiel aus zwei, oder eigentlich drei schwerwiegenden Gründen auf diese tolle Stadt:
- Im Februar ist es in Down Under einfach warm und sonnig - Sommer eben!
- Sebi studierte zu der Zeit ebenfalls dort (Auslandssemester).
- In unserem ersten Urlaub in Australien habe ich mich einfach in diese Stadt verliebt...
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| Sydney CBD - Sicht vom Botanical Garden |
So machte ich mich also Anfang Februar mutterseelenallein im Flugzeug auf den weiten Weg. So schlimm sich dieser Satz jetzt vielleicht anhört - es hat sich gelohnt! Nicht nur weil ich mein Englisch ein Stückchen weiter perfektioniert habe, sondern auch weil ich tolle neue Freunde gefunden und einfach unglaublich viel erlebt habe in diesen 4 kurzen Wochen!
Jeder der mit dem Gedanken spielt, ebenfalls dort "unten" einen Sprachkurs zu machen, der darf die wirklich lange Anreise nicht vergessen - am besten aber verdrängen :) Mit einem Flug von Frankfurt über Singapur nach Sydney (Airline: Quantas) sollte man circa 24h einplanen, denn so lange ist man mindestens unterwegs. Bucht man aber relativ knapp (so wie ich...) und möchte dann noch ein bisschen Geld sparen, fliegt man über London Heathrow und ist dann locker 27h auf Achse. Für Leute, die im Flieger leicht einschlafen alles kein Problem, aber geschlaucht ist man am Schluss auf jeden Fall.
Eines ist aber sicher: Sydney entschädigt für alle Strapazen!
Als Sprachschule habe ich EF Education First gewählt - nicht die billigste Wahl aber mit dem Service, den Lehrern, der Lage der Schule und den Mitlernenden war ich wirklich sehr zufrieden! Die Schule liegt nur circa 100m vom Circular Quay, dem Hauptanlegeort für Fähren und einer der zahlreichen "train stations", entfernt. Direkt gegenüber findet man außerdem einen großen Food-Court, in dem man sich mittags ein tolles Sandwich holen kann.
Bei den Kursen gibt es verschiedene Auswahlmöglichkeiten: vom Hauptkurs bis hin zum Kurs für Business English ist alles dabei. Am Ende eines jeden Kurses erhält man nach einem kleinen Test (meiner Meinung nach relativ leicht) ein Zertifikat über die erbrachten Leistungen. So etwas macht sich bei jeder Bewerbung gut!
Ich habe einen Intensiv-Kurs belegt, der pro Woche 32 Lektionen à 45min beinhaltet. Der Unterricht findet entweder morgens oder nachmittags statt, das heißt ihr habt immer noch viiiiiieeeel Zeit die Stadt unsicher zu machen :) Beim Intensiv-Kurs könnt ihr außerdem 3 "SPINs" (=Special Interest Lessons) belegen. Hier geht die Auswahl von Australian Studies über Business English bis hin zu einem Media Course. Wenn ihr wollt, könnt ihr diese Kurse sogar nach 2 Wochen wechseln.
Nach dem Sprachkurs bietet EF euch noch eine bestimmte Zeit (beim Intensiv-Kurs 6 Monate) kostenlosen Zugang zum EF eigenen Online-Lernportal, in dem ihr weitere Übungen findet.
Solltet auch ihr nun mit dem Gedanken spielen, EF als Sprachschule zu wählen, dann könnt ihr euch zu allererst einmal gut auf der Homepage http://www.ef.de/ informieren. Habt ihr dann eine engere Auswahl getroffen, wird euch die sehr nette telefonische Beratung sicher zur finalen Entscheidung begleiten. Ich war von der Begleitung (auch in der Sprachschule vor Ort) und der Beratung äußerst positiv überrascht und kann EF daher nur jedem von euch empfehlen!
Ich habe einen Intensiv-Kurs belegt, der pro Woche 32 Lektionen à 45min beinhaltet. Der Unterricht findet entweder morgens oder nachmittags statt, das heißt ihr habt immer noch viiiiiieeeel Zeit die Stadt unsicher zu machen :) Beim Intensiv-Kurs könnt ihr außerdem 3 "SPINs" (=Special Interest Lessons) belegen. Hier geht die Auswahl von Australian Studies über Business English bis hin zu einem Media Course. Wenn ihr wollt, könnt ihr diese Kurse sogar nach 2 Wochen wechseln.
Nach dem Sprachkurs bietet EF euch noch eine bestimmte Zeit (beim Intensiv-Kurs 6 Monate) kostenlosen Zugang zum EF eigenen Online-Lernportal, in dem ihr weitere Übungen findet.
Solltet auch ihr nun mit dem Gedanken spielen, EF als Sprachschule zu wählen, dann könnt ihr euch zu allererst einmal gut auf der Homepage http://www.ef.de/ informieren. Habt ihr dann eine engere Auswahl getroffen, wird euch die sehr nette telefonische Beratung sicher zur finalen Entscheidung begleiten. Ich war von der Begleitung (auch in der Sprachschule vor Ort) und der Beratung äußerst positiv überrascht und kann EF daher nur jedem von euch empfehlen!
| Postkartenmotiv - Opera House und Harbour Bridge |
Gewohnt habe ich in den 4 Wochen bei einer Gastfamilie. Solltet ihr ein geselliger Mensch sein und gerne "richtiges Aussie-Leben" kennen lernen wollen, dann ist das für euch die beste Wahl. Wollt ihr aber zentral wohnen
(die meisten Sydneyer wohnen nämlich nicht im Stadtzentrum sondern bis zu 2h per Zug außerhalb der Stadt), weil ihr abends gerne noch lange feiern geht oder einfach mal das "allein leben" testen wollt, dann solltet ihr euch für eines der angebotenen Wohnheime entscheiden. Die sind leider nicht ganz billig, aber vielleicht überwiegen ja trotzdem die Pro-Wohnheim-Argumente :)
Ich persönlich hätte meine Gastfamilie nicht missen wollen: Die Australier sind wahnsinnig aufgeschlossen und gastfreundlich, ich wurde sofort als Familienmitglied angesehen. Der Wahnsinn waren die "Barbies" (die australische Abkürzung für BBQ) die oft genug veranstaltet werden - natürlich sollte man dazu gerne Fleisch essen. Außerdem knüpft man so Kontakte, die ewig halten können und einem einen tollen Anlaufpunkt für weitere Besuche in Down Under bereiten.
Natürlich bietet Sydney als größte Stadt Australiens unglaublich viel zum Erleben - egal ob ein Künstler-Markt oder ein Bridge Climb auf der weltbekannten Harbour Bridge. Dazu mehr im nächsten Post. Wir hoffen ihr freut euch schon!
(die meisten Sydneyer wohnen nämlich nicht im Stadtzentrum sondern bis zu 2h per Zug außerhalb der Stadt), weil ihr abends gerne noch lange feiern geht oder einfach mal das "allein leben" testen wollt, dann solltet ihr euch für eines der angebotenen Wohnheime entscheiden. Die sind leider nicht ganz billig, aber vielleicht überwiegen ja trotzdem die Pro-Wohnheim-Argumente :)
Ich persönlich hätte meine Gastfamilie nicht missen wollen: Die Australier sind wahnsinnig aufgeschlossen und gastfreundlich, ich wurde sofort als Familienmitglied angesehen. Der Wahnsinn waren die "Barbies" (die australische Abkürzung für BBQ) die oft genug veranstaltet werden - natürlich sollte man dazu gerne Fleisch essen. Außerdem knüpft man so Kontakte, die ewig halten können und einem einen tollen Anlaufpunkt für weitere Besuche in Down Under bereiten.
Natürlich bietet Sydney als größte Stadt Australiens unglaublich viel zum Erleben - egal ob ein Künstler-Markt oder ein Bridge Climb auf der weltbekannten Harbour Bridge. Dazu mehr im nächsten Post. Wir hoffen ihr freut euch schon!
Singapur - Die wahrscheinlich am westlichsten geprägte Stadt Asiens
Auf unserem Weg nach Australien im Jahr 2011 machten wir noch einen kurzen Abstecher nach Singapur, da unser Flieger dort sowieso zwischenlandete.
Singapur ... Wir konnten uns anfangs eigentlich nicht wirklich etwas darunter vorstellen. Ok, dass es eine große Stadt ist, war uns klar. Und dass diese in Asien liegt, auch. Gespannt waren wir darauf, ob uns diese Stadt für die asiatische Kultur gewinnen kann, da wir damit noch nicht so viel anfangen konnten.
So kamen wir am 4. Juli bei 31°C und unglaublich hoher Luftfeuchtigkeit in Singapur an. Sobald man aus den gekühlten Gebäuden oder Fahrzeugen herauskommt fängt man sofort an zu schwitzen. Dafür sind die Gebäude aber so stark heruntergekühlt (etwa 15°C), dass Sebi sich eine Erkältung geholt hat. Man müsste also für die Shopping Malls & Co. eine Pullover/Schal dabei haben, was angesichts der Temperatur einfach nur verrückt ist.
Unseren Zwischenstop begannen wir mit einer geführten Stadtrundfahrt, die uns zuerst nach Chinatown brachte. Wir wurden mit dem Bus chauffiert und schlenderten nach kurzer Erklärung über das Viertel etwas durch diesen schönen Stadtteil. Hier gibt es tolle bunte Gebäude, Tempel (teilweise keine Fotos erlaubt und in den indischen Tempeln darf man nur barfuß herumlaufen) und allerlei zu Essen.
Wunderschön fanden wir den National Orchid Garden. Dieser gehört zum Botanical Garden, der mit 4,2 Millionen Besuchern jährlich der meistbesuchteste der Welt ist. Dieser sollte definitiv besucht werden, wenn man in Singapur ist. Wir hielten uns dort 2-3h auf. Der Eintritt in den Botanical Garden ist frei, in den National Orchid Garden beträgt er 5 Singapur Dollar, für Senioren ab 60 und Kinder 1 Singapur Dollar und für Kinder unter 12 Jahren ist er kostenlos.
Wir würden euch aber empfehlen auch in den National Orchid Garden zu gehen, da es dort einfach wunderschöne Einblicke in die Natur gibt und man einen krassen Gegensatz zur Großstadt Singapur erlebt. Außerdem sind die vielen verschiedenen Orchideen wirklich hübsch anzusehen!
Ein Must-Do in Singapur ist natürlich das Marina Bay Sands. Schon auf dem Weg zu diesem Luxushotel, das durch die schiffförmige Plattform oben auf den drei "Türmen" so bekannt ist, kann man sehr schöne Motive für Fotos finden. Im Hotel befinden sich Restaurants, Geschäfte und ein Casino (für Touristen kostenlos). Man kann, auch wenn man kein Gast ist, auf das Dach des Hotels fahren. Das kostet 20 Singapur Dollar, lohnt sich aber auf jeden Fall. Man hat eine gigantische Aussicht auf die Stadt!
Nur den Pool, der sich auf dem Dach befindet und der höchste der Welt ist, kann man leider nicht benutzen, da dieser ausschließlich den Gästen vorbehalten ist. Das nächste Mal würden wir deshalb auf jeden Fall eine Nacht im Marina Bay Sands buchen, nur um im Pool zu schwimmen und das Gefühl zu haben, dass es am Ende weit runter geht!
Außerdem befindet sich auf dem Dach eine Bar Namens Sky on 57, für die man jedoch "Smart Casual" gekleidet sein muss. Zusätzlich dazu waren uns auch die Preise von 50 Singapur Dollar fürs Mittagessen und 100 Singapur Dollar fürs Abendessen zu teuer und haben wir uns dagegen entschieden dort zu essen.
Info: Kinder unter 8 kommen hier nicht hinein, Kinder ab 8 nur mit Begleitung eines Erwachsenen!
Da wir jedoch nur 3 Tage in Singapur hatten, ging die Zeit sehr schnell vorbei. Wir schlenderten noch etwas durch den olympischen Park, der sich direkt beim Marina Bay Sands befindet. Dabei konnten wir die Zeit genießen und bei den heißen Temperaturen entspannen.
Wir können Singapur für ein paar Tage auf jeden Fall empfehlen. Eine riesige Stadt, die einen schönen Mix aus Europa und Asien bietet. Es ist sehr sauber (vor allem wegen den horrenden Strafen auf "Verschmutzungen") und man bekommt kulinarisch viel geboten. Das einizige "Problem" sind die unglaublich heißen Temperaturen und dazu das Bedürfnis der Singapurer, jedes Transportmittel und Gebäude auf unmöglich niedrige Temperaturen herunterzukühlen, so dass man sich schnell erkälten kann.
Wart ihr schonmal in Singapur? Welchen Eindruck hatte die Stadt auf euch? Würdet ihr ein weiters Mal hinfliegen?
Singapur ... Wir konnten uns anfangs eigentlich nicht wirklich etwas darunter vorstellen. Ok, dass es eine große Stadt ist, war uns klar. Und dass diese in Asien liegt, auch. Gespannt waren wir darauf, ob uns diese Stadt für die asiatische Kultur gewinnen kann, da wir damit noch nicht so viel anfangen konnten.
So kamen wir am 4. Juli bei 31°C und unglaublich hoher Luftfeuchtigkeit in Singapur an. Sobald man aus den gekühlten Gebäuden oder Fahrzeugen herauskommt fängt man sofort an zu schwitzen. Dafür sind die Gebäude aber so stark heruntergekühlt (etwa 15°C), dass Sebi sich eine Erkältung geholt hat. Man müsste also für die Shopping Malls & Co. eine Pullover/Schal dabei haben, was angesichts der Temperatur einfach nur verrückt ist.
Unseren Zwischenstop begannen wir mit einer geführten Stadtrundfahrt, die uns zuerst nach Chinatown brachte. Wir wurden mit dem Bus chauffiert und schlenderten nach kurzer Erklärung über das Viertel etwas durch diesen schönen Stadtteil. Hier gibt es tolle bunte Gebäude, Tempel (teilweise keine Fotos erlaubt und in den indischen Tempeln darf man nur barfuß herumlaufen) und allerlei zu Essen.
Wunderschön fanden wir den National Orchid Garden. Dieser gehört zum Botanical Garden, der mit 4,2 Millionen Besuchern jährlich der meistbesuchteste der Welt ist. Dieser sollte definitiv besucht werden, wenn man in Singapur ist. Wir hielten uns dort 2-3h auf. Der Eintritt in den Botanical Garden ist frei, in den National Orchid Garden beträgt er 5 Singapur Dollar, für Senioren ab 60 und Kinder 1 Singapur Dollar und für Kinder unter 12 Jahren ist er kostenlos.Wir würden euch aber empfehlen auch in den National Orchid Garden zu gehen, da es dort einfach wunderschöne Einblicke in die Natur gibt und man einen krassen Gegensatz zur Großstadt Singapur erlebt. Außerdem sind die vielen verschiedenen Orchideen wirklich hübsch anzusehen!
Ein Must-Do in Singapur ist natürlich das Marina Bay Sands. Schon auf dem Weg zu diesem Luxushotel, das durch die schiffförmige Plattform oben auf den drei "Türmen" so bekannt ist, kann man sehr schöne Motive für Fotos finden. Im Hotel befinden sich Restaurants, Geschäfte und ein Casino (für Touristen kostenlos). Man kann, auch wenn man kein Gast ist, auf das Dach des Hotels fahren. Das kostet 20 Singapur Dollar, lohnt sich aber auf jeden Fall. Man hat eine gigantische Aussicht auf die Stadt!
Nur den Pool, der sich auf dem Dach befindet und der höchste der Welt ist, kann man leider nicht benutzen, da dieser ausschließlich den Gästen vorbehalten ist. Das nächste Mal würden wir deshalb auf jeden Fall eine Nacht im Marina Bay Sands buchen, nur um im Pool zu schwimmen und das Gefühl zu haben, dass es am Ende weit runter geht!
Außerdem befindet sich auf dem Dach eine Bar Namens Sky on 57, für die man jedoch "Smart Casual" gekleidet sein muss. Zusätzlich dazu waren uns auch die Preise von 50 Singapur Dollar fürs Mittagessen und 100 Singapur Dollar fürs Abendessen zu teuer und haben wir uns dagegen entschieden dort zu essen.
Info: Kinder unter 8 kommen hier nicht hinein, Kinder ab 8 nur mit Begleitung eines Erwachsenen!
| Der legendäre Pool im Hintergrund |
Da wir jedoch nur 3 Tage in Singapur hatten, ging die Zeit sehr schnell vorbei. Wir schlenderten noch etwas durch den olympischen Park, der sich direkt beim Marina Bay Sands befindet. Dabei konnten wir die Zeit genießen und bei den heißen Temperaturen entspannen.
Wir können Singapur für ein paar Tage auf jeden Fall empfehlen. Eine riesige Stadt, die einen schönen Mix aus Europa und Asien bietet. Es ist sehr sauber (vor allem wegen den horrenden Strafen auf "Verschmutzungen") und man bekommt kulinarisch viel geboten. Das einizige "Problem" sind die unglaublich heißen Temperaturen und dazu das Bedürfnis der Singapurer, jedes Transportmittel und Gebäude auf unmöglich niedrige Temperaturen herunterzukühlen, so dass man sich schnell erkälten kann.
Ibiza - Die weiße Insel
Um vor dem Start des nächsten Semesters nocheinmal so richtig abzuschalten und auszuspannen ging es für uns vor kurzem für eine Woche nach Ibiza. Die Insel ist als "Weiße Insel" bekannt, weil die alten Finkas meist weiß getüncht sind und so der Insel ihr typisches Aussehen geben.
Was wir von der Insel erwarteten? Sommer, Sonne, Meer und mehr! Und wir haben es bekommen.
Wir hatten uns für ein 3***-Hotel am Platja D'es Figueral entschieden und unsere Wahl nicht bereut. Die Gegend dort ist zwar etwas "abseits" gelegen (wenn man das bei so einer schnuckeligen Insel überhaupt sagen kann), aber dafür umso ruhiger und perfekt zum Entspannen.
Um auf der Insel aber auch ein bisschen rumzukommen, mieteten wir uns schon aus Deutschland einen 125cc Roller. Im Nachhinein erwies sich das leider nicht als die beste Aktion, da wir uns das Abholen und Zurückbringen des Rollers von/nach Eivissa (= Ibiza-Stadt) ganz einfach hätten sparen können. TIPP: Mietet Autos oder Roller erst im bzw. am Hotel, dann könnt ihr direkt einsteigen und los geht's! Teurer ist das nämlich auch nicht wirklich...
Wenn ihr dann auf der Insel unterwegs seid, gibt es unglaublich viel zu erleben und zu sehen. Überall findet man nette, kleine Badebuchten die aber teilweise hoffnungslos überlaufen sind. Das türkis-blaue Wasser ist aber einfach überall traumhaft schön :)
Dieses Bild haben wir an der Höhle "Cova de Can Marca" geknipst. Die Höhle kann man besichtigen (Eintritt für Erwachsene ca. 10€) und dabei etwas über Schmuggler und Co erfahren. Es lohnt sich wirklich! In der Höhle, die inaktiv ist, das heißt die Stalagmiten und Stalagtiten "wachsen" nicht mehr weiter, wird eine Lichtshow simuliert und man kann viele interessante Formationen finden.
Sehr schön fanden wir den Punta Roja. Hier gibt es einen unglaublichen Ausblick an einer Klippe, die ohne Sicherung sehr weit runtergeht :-) Hier gibt es mittlerweile auch eine Bar (bzw. ein Restaurant). Um hier hinzukommen braucht man aber definitiv ein Auto, denn öffentliche Verkehrsmittel fahren den Must-Visit-Ort nicht an. Anfahrt: Fahrt nach Santa Agnès (im Nordwesten der Insel) und dann Richtung Cami des Pla Corona. Folgt dieser Straße circa einen Kilometer bis zur Bar San Jordi. Angekommen!
Auch zu empfehlen ist der Hippie Markt "Las Dalias" in Sant Carles. Dieser findet grundsätzlich das ganze Jahr hindurch samstags statt (Juni - September zusätzlich montags, im Juli & August auch dienstags und im August dazu noch jeden Sonntag). Hier findet ihr alles vom selbst zusammengestellten Armband, über Lederwaren bis hin zu Kleidung und anderem Schmuck. Nehmt euch Zeit (2-4h) für's durchschlendern, denn das macht wirklich Spaß! :) Den Markt können wir besonders empfehlen, da er noch der ursprünglichste solcher Hippie Märkte auf Ibiza ist. Der Rest ist ziemlich kommerzialisiert und lange nicht so schön wie der in Sant Carles!
Eivissa (= Ibiza-Stadt) selbst ist einen Besuch defintiv wert. Die Altstadt, Dalt Vila, ist sehr schön und von ihr hat man einen tollen Ausblick auf die Stadt zu seinen Füßen und auf das Meer. Wir konnten es zwar kaum glauben, aber man kann dort oben sogar relativ günstig und gut essen (Tapas, Pizza, Meeresfrüchte). Die Cafés/Restaurants unten am Hafen sind da meist teurer.
Natürlich gibt es auch in Eivissa eine Haupteinkaufsstraße, an der sich unter anderem auch das Hard Rock Café einreiht (Paseo Vara de Rey). In den Gassen außenherum kann man viele touristische Läden finden und von Musik CDs mit Ibiza-Mucke über die typischen weißen "Ibiza-Kleider" bis hin zu allerlei kleinem Schnickschnack alles kaufen. Außerdem kann man an jeder Straßenecke (meist verbilligte) Eintrittskarten für die großen Diskos auf der Insel kaufen und auch ein Fanshop des Pacha ist natürlich zu finden.
Wer auf Ibiza nur Party machen will, dem ist San Antonio zu empfehlen. Die Stadt selbst sieht nicht gerade schön aus und besteht hauptsächlich aus Bettenburgen, Bars und Clubs. Hier gibt es dafür aber jeden Abend viele Partys. Die bekanntesten Clubs dort/in der nahen Umgebung: Privilege, Es Paradis Terrenal, das Eden und Amnesia.Wer sich hier aber entspannen will, ist am falschen Ort gelandet. Das Publikum ist hauptsächlich Englisch.
Die drittgrößte Stadt Ibizas, Santa Eulària des Riu, hat eine schöne Strandpromenade, an der man gerne 1-2 Stunden verbringen kann. Auch gibt es hier viele schön gelegene Restaurants, die alle äußerst preiswert sind (Suppen zwischen 3-5€, Pizzen ab 7,50€ ...). Erreichen kann man die Stadt sehr gut mit Bussen oder einem Mietauto/Roller. Mit dem Roller ist die Parkplatzsuche aber wesentlich einfacher :)
Alles in allem fanden wir Ibiza wirklich toll. Man kann nicht nur super entspannen und das meist gute Wetter genießen, sondern auch noch viel erleben, wenn man einen fahrbaren Untersatz gemietet hat.
Was haltet ihr von Ibiza? Wart ihr schonmal dort? Und was ist euch wichtiger: Party- oder Entdecker-Urlaub?
Was wir von der Insel erwarteten? Sommer, Sonne, Meer und mehr! Und wir haben es bekommen.
Wir hatten uns für ein 3***-Hotel am Platja D'es Figueral entschieden und unsere Wahl nicht bereut. Die Gegend dort ist zwar etwas "abseits" gelegen (wenn man das bei so einer schnuckeligen Insel überhaupt sagen kann), aber dafür umso ruhiger und perfekt zum Entspannen.
Um auf der Insel aber auch ein bisschen rumzukommen, mieteten wir uns schon aus Deutschland einen 125cc Roller. Im Nachhinein erwies sich das leider nicht als die beste Aktion, da wir uns das Abholen und Zurückbringen des Rollers von/nach Eivissa (= Ibiza-Stadt) ganz einfach hätten sparen können. TIPP: Mietet Autos oder Roller erst im bzw. am Hotel, dann könnt ihr direkt einsteigen und los geht's! Teurer ist das nämlich auch nicht wirklich...
Wenn ihr dann auf der Insel unterwegs seid, gibt es unglaublich viel zu erleben und zu sehen. Überall findet man nette, kleine Badebuchten die aber teilweise hoffnungslos überlaufen sind. Das türkis-blaue Wasser ist aber einfach überall traumhaft schön :)
Dieses Bild haben wir an der Höhle "Cova de Can Marca" geknipst. Die Höhle kann man besichtigen (Eintritt für Erwachsene ca. 10€) und dabei etwas über Schmuggler und Co erfahren. Es lohnt sich wirklich! In der Höhle, die inaktiv ist, das heißt die Stalagmiten und Stalagtiten "wachsen" nicht mehr weiter, wird eine Lichtshow simuliert und man kann viele interessante Formationen finden.
Sehr schön fanden wir den Punta Roja. Hier gibt es einen unglaublichen Ausblick an einer Klippe, die ohne Sicherung sehr weit runtergeht :-) Hier gibt es mittlerweile auch eine Bar (bzw. ein Restaurant). Um hier hinzukommen braucht man aber definitiv ein Auto, denn öffentliche Verkehrsmittel fahren den Must-Visit-Ort nicht an. Anfahrt: Fahrt nach Santa Agnès (im Nordwesten der Insel) und dann Richtung Cami des Pla Corona. Folgt dieser Straße circa einen Kilometer bis zur Bar San Jordi. Angekommen!
Auch zu empfehlen ist der Hippie Markt "Las Dalias" in Sant Carles. Dieser findet grundsätzlich das ganze Jahr hindurch samstags statt (Juni - September zusätzlich montags, im Juli & August auch dienstags und im August dazu noch jeden Sonntag). Hier findet ihr alles vom selbst zusammengestellten Armband, über Lederwaren bis hin zu Kleidung und anderem Schmuck. Nehmt euch Zeit (2-4h) für's durchschlendern, denn das macht wirklich Spaß! :) Den Markt können wir besonders empfehlen, da er noch der ursprünglichste solcher Hippie Märkte auf Ibiza ist. Der Rest ist ziemlich kommerzialisiert und lange nicht so schön wie der in Sant Carles!
Eivissa (= Ibiza-Stadt) selbst ist einen Besuch defintiv wert. Die Altstadt, Dalt Vila, ist sehr schön und von ihr hat man einen tollen Ausblick auf die Stadt zu seinen Füßen und auf das Meer. Wir konnten es zwar kaum glauben, aber man kann dort oben sogar relativ günstig und gut essen (Tapas, Pizza, Meeresfrüchte). Die Cafés/Restaurants unten am Hafen sind da meist teurer.
Natürlich gibt es auch in Eivissa eine Haupteinkaufsstraße, an der sich unter anderem auch das Hard Rock Café einreiht (Paseo Vara de Rey). In den Gassen außenherum kann man viele touristische Läden finden und von Musik CDs mit Ibiza-Mucke über die typischen weißen "Ibiza-Kleider" bis hin zu allerlei kleinem Schnickschnack alles kaufen. Außerdem kann man an jeder Straßenecke (meist verbilligte) Eintrittskarten für die großen Diskos auf der Insel kaufen und auch ein Fanshop des Pacha ist natürlich zu finden.
Wer auf Ibiza nur Party machen will, dem ist San Antonio zu empfehlen. Die Stadt selbst sieht nicht gerade schön aus und besteht hauptsächlich aus Bettenburgen, Bars und Clubs. Hier gibt es dafür aber jeden Abend viele Partys. Die bekanntesten Clubs dort/in der nahen Umgebung: Privilege, Es Paradis Terrenal, das Eden und Amnesia.Wer sich hier aber entspannen will, ist am falschen Ort gelandet. Das Publikum ist hauptsächlich Englisch.
Die drittgrößte Stadt Ibizas, Santa Eulària des Riu, hat eine schöne Strandpromenade, an der man gerne 1-2 Stunden verbringen kann. Auch gibt es hier viele schön gelegene Restaurants, die alle äußerst preiswert sind (Suppen zwischen 3-5€, Pizzen ab 7,50€ ...). Erreichen kann man die Stadt sehr gut mit Bussen oder einem Mietauto/Roller. Mit dem Roller ist die Parkplatzsuche aber wesentlich einfacher :)
Alles in allem fanden wir Ibiza wirklich toll. Man kann nicht nur super entspannen und das meist gute Wetter genießen, sondern auch noch viel erleben, wenn man einen fahrbaren Untersatz gemietet hat.
Was haltet ihr von Ibiza? Wart ihr schonmal dort? Und was ist euch wichtiger: Party- oder Entdecker-Urlaub?
Port Douglas - The Northern End of Australias East Coast
In Australien gibt es viele schöne Gegenden zu entdecken. Bei meinem dem Auslandssemester angehängten Auslandspraktikum hat es mich nach Port Douglas verschlagen. Dort habe ich knapp 3 Monate gelebt und im Sheraton Mirage Hotel gearbeitet.
Port Douglas ist ein am nördlichen Ende der Ostküste Australiens gelegenes Städtchen. Die nächste, größere Stadt in der Nähe ist Cairns(Entfernung ca. 65 km) mit rund 100.000 Einwohnern. Port Douglas selbst hat nur circa 1000 (dauerhafte) Einwohner und ist sehr stark vom Tourismus abhängig.
Im Sommer (Oktober bis März) ist es mit 30°C - 40°C sehr heiß. Außerdem gibt es zu dieser Jahreszeit sehr viele Quallen (Box Jelly Fish) im Meer, was das Baden zum Teil sehr gefährlich macht. Im australischen Winter hingegen ist es mit 20°C - 30°C weitaus angenehmer. Während es dann in den Städten wie Sydney und Melbourne sehr kalt wird, kann man hier tagsüber immer noch gemütlich an den Strand gehen. Deshalb gibt es zu dieser Jahreszeit auch mehr Touristen.
An der Port Douglas' Hauptstraße, der Davidson Street, reiht sich Hotel an Hotel und Resort an Resort. Folgt man dieser Straße bis zum Ende, gelangt man zur Querstraße Macrossan Street, in der es die meisten Geschäfte und Restaurants gibt. Dort befindet sich auch ein Coles Supermarkt, zahlreiche Banken (ANZ, Commonwealth und ein Westpac-Automat), die Post, ein FlightCenter und einige Eisdielen, Friseure und Bekleidungsgeschäfte. An dieser Straße kann man am besten essen oder abends noch in eine Bar gehen.
Besonders für die zahlreichen Backpacker und "Work & Traveller" ist Port Douglas im australischen Winter ein gutes Reiseziel. Es gibt viele Möglichkeiten, Arbeit zu finden, auch wenn man kaum Kenntnisse in der jeweiligen Branche vorzuweisen hat. Hat man aber bereits Erfahrung als Kellner & Co. gesammelt (am besten noch in Australien), so wird man praktisch überall mit Kusshand angenommen. Der Stundenlohn ist, wie überall in Australien, mit 15-25AUS$ relativ gut. So kann man sich sein Reisetaschengeld aufbessern oder sogar für einige Monate in Port Douglas leben.
Nach der Arbeit oder am Wochenende kann man dann noch an den bildschönen 4-Mile Beach gehen und dort entspannen. An diesem Strand wird es aufgrund der Länge (und Breite) selten zu voll und auch der feine Sand eignet sich sehr gut zum Sonnebaden auch ohne Sonnenliegen oder -stühle.
Ein absolutes Muss ist eine Tour zum Great Barrier Reef, an dem man Schnorcheln oder Tauchen kann. Eine Tour kostet dann zwar 200-300$, es lohnt sich aber auf jeden Fall! Man ist den ganzen Tag unterwegs und sieht mehrere Reefs. Zu empfehlen sind die Schiffe Calypso und Poseidon.
Außerdem kann man in Port Douglas sehr gut essen gehen, für jeden Geschmack und Geldbeutel ist etwas dabei. Für den kleinen Hunger und Geldbeutel kann ich das Café Ecco empfehlen, bei dem man schon für 5,50$ eine Portion Pommes bekommt, aber auch Fish & Chips und leckere Cocktails genießen kann.
Jeder Donnerstag Abend kann man im Rattle'n Hum für 10$ leckere Steaks bekommen. Aber aufgepasst, diese sind unglaublich begehrt was bedeutet, dass es sehr voll ist und man zwischen 17 und spätestens 19 Uhr dort sein sollte! Wer gerne etwas Musik beim Essen haben oder eines der zahlreichen Rugby/Footy - Spiele sehen möchte, für den ist das Central Hotel eine gute Wahl. Mit vielen Tischen, einer großen Leinwand und eigener Bühne ist dort ständig für Unterhaltung gesorgt. Außerdem gibt es auf der Hauptstraße, an der alle erwähnten Restaurants liegen, asiastische, italienische und mexikanische Küche ebenso wie einige auf Seafood spezialisierte Restaurants (ziemlich teuer).
Ein (kleiner) Geheimtipp für einen freien Nachmittag ist das Wildlife Habitat. 32$ kostet der Eintritt für Erwachsene und es gibt Vergünstigungen für Familien und Kinder (bei Nachfrage teilweise auch für Studenten). Das Habitat ist vergleichbar mit einem Park, in dem es viele verschiedene Tiere gibt. Hier kann man ihnen sehr nahe kommen, sie streicheln, füttern und tolle Fotos schießen. Am Eintritt kann man für 2$ Futter erwerben, mit denen sich die Tiere noch besser anlocken lassen. So habe ich einige Kängurus, Strauße und Emus gestreichelt und gefüttert und die Zeit (etwa 3h) sehr genossen. Zusätzlich gibt es Vorführungen mit Erklärungen über Schlangen, Krokodile und Koalas. Als Highlight kann man sich selbst oder die gesamte Familie mit Schlangen, Krokos oder einem Koala im Arm ablichten lassen. Das kostet dann pro Bild 17$ oder für 3 Bilder 38$, Ich selbst habe das Foto mit einem Koala gemacht und es hat sich auf jeden Fall gelohnt! So etwas kann man schließlich nicht jeden Tag erleben :-)
Na, auch Lust bekommen auf Down Under? Oder was ist eure Traum-Destination?
Port Douglas ist ein am nördlichen Ende der Ostküste Australiens gelegenes Städtchen. Die nächste, größere Stadt in der Nähe ist Cairns(Entfernung ca. 65 km) mit rund 100.000 Einwohnern. Port Douglas selbst hat nur circa 1000 (dauerhafte) Einwohner und ist sehr stark vom Tourismus abhängig.
Im Sommer (Oktober bis März) ist es mit 30°C - 40°C sehr heiß. Außerdem gibt es zu dieser Jahreszeit sehr viele Quallen (Box Jelly Fish) im Meer, was das Baden zum Teil sehr gefährlich macht. Im australischen Winter hingegen ist es mit 20°C - 30°C weitaus angenehmer. Während es dann in den Städten wie Sydney und Melbourne sehr kalt wird, kann man hier tagsüber immer noch gemütlich an den Strand gehen. Deshalb gibt es zu dieser Jahreszeit auch mehr Touristen.
An der Port Douglas' Hauptstraße, der Davidson Street, reiht sich Hotel an Hotel und Resort an Resort. Folgt man dieser Straße bis zum Ende, gelangt man zur Querstraße Macrossan Street, in der es die meisten Geschäfte und Restaurants gibt. Dort befindet sich auch ein Coles Supermarkt, zahlreiche Banken (ANZ, Commonwealth und ein Westpac-Automat), die Post, ein FlightCenter und einige Eisdielen, Friseure und Bekleidungsgeschäfte. An dieser Straße kann man am besten essen oder abends noch in eine Bar gehen.
| 4-Mile Beach |
Nach der Arbeit oder am Wochenende kann man dann noch an den bildschönen 4-Mile Beach gehen und dort entspannen. An diesem Strand wird es aufgrund der Länge (und Breite) selten zu voll und auch der feine Sand eignet sich sehr gut zum Sonnebaden auch ohne Sonnenliegen oder -stühle.
Ein absolutes Muss ist eine Tour zum Great Barrier Reef, an dem man Schnorcheln oder Tauchen kann. Eine Tour kostet dann zwar 200-300$, es lohnt sich aber auf jeden Fall! Man ist den ganzen Tag unterwegs und sieht mehrere Reefs. Zu empfehlen sind die Schiffe Calypso und Poseidon.
Außerdem kann man in Port Douglas sehr gut essen gehen, für jeden Geschmack und Geldbeutel ist etwas dabei. Für den kleinen Hunger und Geldbeutel kann ich das Café Ecco empfehlen, bei dem man schon für 5,50$ eine Portion Pommes bekommt, aber auch Fish & Chips und leckere Cocktails genießen kann.
Jeder Donnerstag Abend kann man im Rattle'n Hum für 10$ leckere Steaks bekommen. Aber aufgepasst, diese sind unglaublich begehrt was bedeutet, dass es sehr voll ist und man zwischen 17 und spätestens 19 Uhr dort sein sollte! Wer gerne etwas Musik beim Essen haben oder eines der zahlreichen Rugby/Footy - Spiele sehen möchte, für den ist das Central Hotel eine gute Wahl. Mit vielen Tischen, einer großen Leinwand und eigener Bühne ist dort ständig für Unterhaltung gesorgt. Außerdem gibt es auf der Hauptstraße, an der alle erwähnten Restaurants liegen, asiastische, italienische und mexikanische Küche ebenso wie einige auf Seafood spezialisierte Restaurants (ziemlich teuer).
Ein (kleiner) Geheimtipp für einen freien Nachmittag ist das Wildlife Habitat. 32$ kostet der Eintritt für Erwachsene und es gibt Vergünstigungen für Familien und Kinder (bei Nachfrage teilweise auch für Studenten). Das Habitat ist vergleichbar mit einem Park, in dem es viele verschiedene Tiere gibt. Hier kann man ihnen sehr nahe kommen, sie streicheln, füttern und tolle Fotos schießen. Am Eintritt kann man für 2$ Futter erwerben, mit denen sich die Tiere noch besser anlocken lassen. So habe ich einige Kängurus, Strauße und Emus gestreichelt und gefüttert und die Zeit (etwa 3h) sehr genossen. Zusätzlich gibt es Vorführungen mit Erklärungen über Schlangen, Krokodile und Koalas. Als Highlight kann man sich selbst oder die gesamte Familie mit Schlangen, Krokos oder einem Koala im Arm ablichten lassen. Das kostet dann pro Bild 17$ oder für 3 Bilder 38$, Ich selbst habe das Foto mit einem Koala gemacht und es hat sich auf jeden Fall gelohnt! So etwas kann man schließlich nicht jeden Tag erleben :-)
Na, auch Lust bekommen auf Down Under? Oder was ist eure Traum-Destination?
Frei sein wie ein Vogel - Als deutscher Staatsbürger kein Problem
Auf unserem täglichen Weg zur Uni haben wir diese Woche eine interessante Entdeckung in Form des Artikels "Reisepass-Ranking: Wer die wenigsten Visa-Probleme hat" gemacht.Wie viele Reisehungrige haben auch wir schon Bekanntschaft mit verschiedenen Einreisebestimmungen und Visa-Anträgen gemacht. Dass wir es aber im Vergleich zu manch anderem Land noch ziemlich gut haben und frei sein können wie ein Vogel zeigt der Artikel in Spiegel Online. Dieser vergleicht die Zahl der visafreien Länder in Abhängigkeit des jeweiligen Reisepasses. Hierbei liegt Deutschland unter anderem zusammen mit den USA auf Rang 2. Somit dürfen wir Reisepass-Deutschen insgesamt 172 Länder dieser großen, weiten Welt ganz ohne lästige Visaanträge bereisen und genießen :)
Eigentlich brauchen wir da gar nicht auf das eine zusätzliche Land neidisch sein, welches die Schweden, Finnen und Briten visafrei besuchen können.
Besonders schwer haben es Leute mit Reisepässen aus Afghanistan (28), dem Irak (31) und auch der Supermacht China (44). Ihre Reisefreude wird allzu oft durch Behördengänge oder abgelehnte Visaanträge getrübt.
Zurück zu unseren Erfahrungen:In Europa ist verreisen mittlerweile ja ganz easy - Personalausweis (der Reisepass tut's natürlich auch) in die Tasche und los geht's. Auch auf dem Weg nach Kanada hält einen nichts auf, da kein Visum notwendig ist. Bei der Einreise sollte man aber genügend finanzielle Mittel und/oder ein Rückflugticket nachweisen können.
Beim Thema Urlaub in den USA wird es schon etwas komplizierter: Hier muss man auf einer speziellen Seite im Internet sein Visum beantragen. WICHTIG: Beantragt das Visum unbedingt auf der offiziellen Seite der USA und nicht auf Vermittlerseiten - denn diese verlangen zum Teil einen saftigen Aufpreis. Hier ist der Link zur offiziellen Seite. Ein Visum für 90 Tage kostet umgerechnet etwa 10€, ist also ganz gut zu verschmerzen.
In unserem absoluten Lieblingsland Australien verhält es sich ähnlich wie in den USA. Auch hier muss man ein Touristen Visum online beantragen - auf der offiziellen Seite http://www.immi.gov.au/visawizard/. Das Beste daran: es ist ganz und gar kostenlos! Aus eigener Erfahrung können wir euch aber sagen, dass ihr euch im Vorfeld genauestens informieren solltet, welches Visum ihr benötigt (z.B. bei einem Auslandssemester oder Work & Travel) - im Nachhinein umtauschen geht nämlich leider nicht... Nicht einmal gegen Gebühr. Es muss sofort ein Neues beantragt werden, und das kostet einen dann oft viele Nerven. Hier heißt es also: Vorsicht ist besser als Nachsicht.
Für Südafrika benötigt man als deutscher Tourist ebenfalls kein Visum, sondern man bekommt am Flughafen gegen Nachweis eines Rückflugtickets eine bis zu 90-Tage gültige "visitor's permit".
Generell gilt in vielen Ländern, dass der Reisepass mindestens 6 Monate länger als die Dauer des Aufenthaltes Gültigkeit besitzen muss. Dazu gehören unter anderem die Vereinigten Arabischen Emirate und Australien.
Für Fragen rund um das Thema Reise und Visum haben wir einen Tipp für euch:
Schaut auf der Seite des Auswärtigen Amtes nach. Hier findet man alles von Einreisbestimmungen über Impfempfehlungen und Co. So lässt es sich viel entspannter in ein neues Abenteuer starten!
Was habt ihr für Erfahrungen gemacht? In welchen Ländern gab es Probleme oder Hürden zu meistern?
Würzburg - Residenz und Altstadt
| Residenz von vorne |
Würzburg ist die sechstgrößte Stadt Bayerns und liegt im Nord-Osten des größten Bundeslandes. Da die Stadt eine über 1300-jährige Geschichte hat, gibt es viele ältere Bauwerke zu sehen. Leider wurde im 2. Weltkrieg circa 95% der Stadt zerstört, aber das Meiste wurde wieder aufgebaut und/oder restauriert.
Wir haben uns heute die Residenz vorgenommen und waren gleich bei der Ankunft positiv beeindruckt. Auf dem Foto ist nur der Haupteingang zu sehen, die gesamte Symmetrie und vor allem die enorme Größe des Bauwerkes kommen hier noch gar nicht zur Geltung.
Der Eintritt in die Residenz ist mit 6,50€ für Studenten (7,50€ Erwachsene) recht human und durch die inkludierte Führung zu jeder halben Stunde auch sehr empfehlenswert. Bei der Führung werden einem die beeindruckenden Fresken und Stuckverzierungen sowie auch die Geschichte der Residenz erklärt. Die Führungen dauern circa 1 Stunde und führen die Besucher durch einen großen Teil der Residenz. Wissenswert: Der Südflügel kann nicht ohne Führung erkundet werden, ist aber aufgrund des toll restaurierten Spiegelsaals und anderer Zimmer sehenswerter als der Nordflügel.
Leider darf man in den Räumen keine Fotos machen, aber die Malereien, Spiegel & Co. mit eigenen Augen zu sehen empfehlen wir auf jeden Fall!
Nach dem Rundgang in den Räumen der Residenz folgte der toll angelegte Garten. Wer die Natur liebt und gerne etwas spazieren geht ist hier genau richtig. Wir haben es sehr genossen, bevor es uns weiter in die Altstadt zu einem guten Mittagessen in den Ratskeller zog. Das Gute an Würzburg ist, dass die Residenz, die Marienfestung (die wir zeitlich nicht mehr geschafft haben) und die Altstadt ziemlich nah beieinander liegen und so gut zu Fuß erreichbar sind. Geparkt haben wir direkt vor der Residenz. Das ist mit 1,50€ bzw. ab der dritten Stunde 1€/Std. zwar nicht ganz billig, aber dafür leicht zu erreichen und immer gut wiederzufinden :)
| Stadtbibliothek |
Gut zu wissen: Die Brücke wird in den warmen Monaten jeden Abend zu einer Art Freiluft-Bar umgewandelt, denn dann heißt es "Brückenshoppen". Die umliegenden Restaurants/Bars verkaufen verschiedene Weinsorten, die man gemeinsam mit Blick auf den Main, die Altstadt, die Festung Marienberg und die Weinberge beim Sonnenuntergang genießen kann.
Alles in allem können wir als Stuttgarter Würzburg gerade für einen Tagesausflug wärmstens empfehlen. So eine schöne Altstadt sieht man wirklich selten.
Also auf geht's! Ab nach Würzburg, ihr Lieben :)
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